Ginkgo bei Durchblutungsstörungen

Bei Ginkgo handelt es sich um einer der ältesten Baumarten weltweit. Die Blätter werden bereits seit Jahrhunderten für medizinische Zwecke genutzt. So können sie zum Beispiel bei Durchblutungsstörungen zum Einsatz kommen und die Beschwerden effizient mildern. Vor einer Behandlung sollte jedoch immer ein Arzt zur Abklärung der Symptome aufgesucht werden. Letztendlich können Durchblutungsstörungen in weiteren Erscheinungen resultieren, die nicht ignoriert werden sollten.

Wie kommt es zu Durchblutungsstörungen?

Ginkgo bei Durchblutungsstörungen

Bei einer Durchblutungsstörung kommt es zu einer Behinderung eines optimalen Blutflusses. Daraus resultiert unter Umständen ein Sauerstoffmangel, weil die roten Blutkörperchen für den Transport der Moleküle innerhalb des Organismus verantwortlich sind. Werden einzelne Strukturen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, drohen weitere Symptome. Letztendlich benötigen die Organe und Zellen ebenfalls Nährstoffe, die über das Blut ins Gewebe gelangen. Verbrauchte oder nicht mehr benötigte Substanzen, wie zum Beispiel Kohlendioxid, werden ins Blut abgegeben und zur Lunge gebracht, wo schließlich der Gasaustausch stattfindet. Je mehr Sauerstoff einzelnen Organen zur Verfügung steht, desto leistungsfähiger sind sie. Bei einem Mangel hingegen büßen sie einen Teil ihrer potentiellen Arbeitskraft ein. Inwiefern es den Zellen gelingt, ohne oder mit nur wenig Sauerstoff zu überleben, kann nicht verallgemeinert werden. Stattdessen kommt es auf das betroffene Organ an. So sterben die Zellen des Gehirns bereits nach etwa einer Minute ohne Sauerstoffzufuhr ab. Die Leber hingegen kann etwa drei bis vier Stunden überleben, das Herz im Ruhezustand noch länger.

Der Sauerstoffmangel entsteht letztendlich dann, wenn ein spezifischer Bereich nicht ausreichend durchblutet wird. Ab einem gewissen Stadium der Unterversorgung mit Sauerstoff bilden sich Funktionsstörungen heran. Diese können sich regenerieren oder verbleiben dauerhaft. Eine Durchblutungsstörung und der damit verbundene Sauerstoffmangel macht sich entweder akut oder chronisch bemerkbar. Bei einem chronischen Verlauf entwickelt er sich langsam, während er in einem akuten Fall plötzlich und ohne Vorwarnung auftritt. Generell gilt, dass die Gefahr für eine Durchblutungsstörung mit fortschreitendem Alter wächst. Schätzungen zufolge leidet jeder Zehnte in der Kohorte der 60- bis 70 Jährigen unter einer schlechten Durchblutung. Frauen sind dabei etwa viermal seltener betroffen als Männer. In den meisten Fällen beginnt die Durchblutungsstörung in den Beinen, bei wenigen Patienten in den Armen. Letztendlich resultieren die Beschwerden aus Gefäßverschlüssen, Arterienverkalkungen oder Gefäßentzündungen. Risikofaktoren ist hier vor allem der eigene Lebensstil.

Der hohe Konsum tierischer Eiweiße führt durch den Cholesteringehalt zu Ablagerungen in den Gefäßen. Weiterhin spielt ein Bewegungsmangel eine Rolle. Experten zufolge sollen der Genuss von Tabak, Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht ebenfalls die Wahrscheinlichkeit einer Durchblutungsstörungen beeinflussen. Als effektive Vorbeugung gilt insbesondere eine gesunde Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse, eine reduzierten Aufnahme von tierischen Produkten und ausreichend Bewegung.

Wieso kann Ginkgo gegen Durchblutungsstörungen helfen?

Durchblutungsstörungen erhöhen das Risiko für Folgekrankheiten. Wenn einzelne Strukturen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden, können sie irreparabel absterben und weitere Konsequenzen verursachen. Dementsprechend ist eine Behandlung von Durchblutungsstörungen wichtig. Zunächst sollten die Beschwerden immer von einem Arzt abgeklärt werden. Bei der Anwendung von Ginkgo Biloba gilt zunächst, dass die Therapie über eine längere Zeit hinweg erfolgen muss. Die einmalige Einnahme ist nicht ausreichend. Verantwortlich für die Wirkung der Pflanze sind vor allem ihre Inhaltsstoffe. Zu diesen gehören insbesondere Flavonoide und Terpenoide, die in einer hohen Konzentration vorliegen und die Durchblutung fördern. Der komplexe Aufbau der Stoffe macht die künstliche Herstellung bisher unmöglich. Die Blätter des Ginkgos verhindern, dass sich im Blut Klumpen bilden. Auf diese Weise beeinflusst es die Fließeigenschaft positiv. Dadurch, dass sie Blutplättchen weniger verkleben und die Konsistenz des Blutes gleichzeitig verbessert wird, lassen sich Durchblutungsstörungen regulieren. Im Rahmen des Blutkreislaufs nehmen die roten Blutkörperchen in der Lunge Sauerstoff auf und transportieren diesen zu den einzelnen Zellen.

Die Entstehung eines Sauerstoffmangels kann durch die durchblutungsfördernden Eigenschaften des Ginkgos verhindert werden. Bei der arteriellen Verschlusskrankheit ermöglicht die Einnahme von Ginkgo Biloba mit einer gleichzeitig einsetzenden Gehtherapie eine Verlängerung der schmerzfrei zurückgelegten Distanz. So kann die Lebensqualität des Betroffenen langfristig verbessert werden. Die Wirkstoffe schützen zudem die Zellen des Gehirns und beugen der Entstehung von Gefäßverkalkungen vor. Wer sich vor einem arteriellen Verschluss schützen möchte, sollte jedoch neben der Ginkgo-Therapie seine Ernährung überdenken und eventuell anpassen. Darüber hinaus wirkt sich Ginkgo Biloba positiv auf einen bestehenden Bluthochdruck aus, der ebenfalls in einer Durchblutungsstörung resultieren kann. So entspannt er die Gefäße und reduziert die Ablagerung von Cholesterin. Ginkgo kann somit nicht nur als eine Behandlung von Durchblutungsstörungen angesehen werden. In Kombination mit einem gesunden Lebensstil lassen sich auch vorbeugende Maßnahmen realisieren. Patienten sollten jedoch die Packungsbeilage beachten und sich an die empfohlene Dosierung halten.

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Fazit: Durchblutungsstörungen effektiv mit Ginkgo behandeln

Durchblutungsstörungen können ein gefährliches Ausmaß annehmen. Dementsprechend ist eine frühe Erkennung und Behandlung wichtig. Bereits bei den ersten Symptomen oder einem Verdacht sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Vor der Behandlung sollten die Ursachen feststehen. Die Wirkstoffe des Ginkgo Bilobas beeinflussen eine Durchblutungsstörung auf verschiedene Weise. So beugen sie den Risikofaktoren zum einen vor, zum anderen sind sie dazu in der Lage, die entstandenen Folgen zu reduzieren. Darüber hinaus verbessert Ginkgo die Fließeigenschaft des Blutes und vermeidet das Verkleben von roten Blutkörperchen. Wer die positiven Eigenschaften des Ginkgo Bilobas ausnutzen möchte, sollte jedoch eine längere Behandlung einkalkulieren. Erst bei einer mehrwöchigen Kur ist mit einer Verbesserung der Erscheinungen zu rechnen.

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